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die speziellen textvorschläge zur
beschreibung der einzelnen spielgeräte finden sie bei den jeweiligen beispielen |
allgemeiner ausschreibungstext für KIT-Spielgeräte -
merkmale und eigenschaften individueller unikate (text kann in einem lv einem titel
"spielgeräte" oder "spielplatzausstattung" bzw. den konkreten
positionen vorangestellt werden)
erscheinungsbild:
das anzustrebende erscheinungsbild soll
holzgestalterisch attraktiv, individuell und robust sein und einen hohen
identifikationswert besitzen. dazu müssen die spielgeräte einen unverwechselbaren,
naturnahen eindruck hinterlassen. rundhölzer sind deshalb manuell zu entrinden und so,
wie sie gewachsen sind, zu spielgeräten zusammen zu fügen. markante stellen können mit
ornamenten, figuren oder thematisch passenden strukturen beschnitzt sein, die auch farbig
unterlegt werden können.
material:
für die spielgeräte ist eine kombination
aus nicht imprägnierten robinien- und lärchenhölzern zu verwenden, wobei alle
rundhölzer mit bodenkontakt aus robinienholz zu fertigen sind. podeste, brücken, rampen
und böden sind aus splintfreier eichenschnittware herzustellen; sie können aber
ebenfalls (als typisches stilmittel) mit lärchenrundholz bzw. -halbrundholz belegt sein.
flächige wand- und dachstrukturen sind aus lärchenschnittware herzustellen. dachflächen
sind geklinkert mit einseitiger baumkante der brettware zu fertigen. die sichtbare
baumkante ist manuell zu entrinden und ggf. farbig zu unterlegen. für bauteile mit einem
durchmesser größer 30 cm kann eichenrundholz verwendet werden. der splint ist
wuchsfolgend zu entfernen. sämtliche metall-zubehörteile (z.b. rutschbetten,
wippgelenke, schaukelgelenke, rutsch- und reckstangen, hangelgriffe) sind aus edelstahl zu
fertigen. kletternetze, netzbrücken u.a. stark beanspruchte seilmaterialien sind als
herkulestau mit stahlseele auszubilden. dicke hangeltaue und rutschtampen ab d 40 mm
können aus unverrottbarem polypropylen (3-litzig) in hanfhabitus geflochten sein.
montage:
grundsätzlich sollen alle rundholzelemente
mittels hartholzdübel eiche d 24 kreuzweise im fachwerksverband verbunden werden.
lediglich statisch/dynamisch besonders exponierte verbindungen können als durchgehende
schraubverbindung mit spillen m 12 hergestellt werden. muttern sind als selbsthemmende
ausführung zu verwenden oder mit geeigneten fixiermitteln zu sichern. muttern und
schraubenköpfe sind in der regel zu versenken und mit plastik-lamellenstopfen abzudecken.
zusätzlich ist der einsatz von u-scheiben und hutmuttern nach din en 1176 zulässig.
flächige brettware kann darüber hinaus mit ausreichend dimensionierten
holzschrauben fixiert werden, wobei bei der verschraubung von eichenteilen in jedem fall
gerbsäureresistente a2 edelstahlmaterialien zu verwenden sind. einfache nägel
dürfen an naturnahen holzkonstruktionen grundsätzlich keine verwendung finden.
oberflächen:
die holzelemente sind weiss zu schälen;
wuchsfehler sind gestalterisch bewusst auszunutzen. oberflächen im griffbereich sind
zusätzlich zu schleifen. eine beschichtung mit einer umweltfreundlichen halböllasur
(auch getönt in naturorange, lärche, kiefergelb o.ä.) ist möglich. stark toxische
holzschutzmittel und kesseldruckimprägnierungen sind untersagt.
sicherheit:
alle spielobjekte sind nach § 4 produkt-
und gerätesicherheitsgesetz unter berücksichtigung der en 1177 und in anlehnung an die
en 1176 sicher zu gestalten, was durch ein sicherheitsgutachten eines unabhängigen
sachverständigen (z.b.tüv) zu bestätigen ist. die forderungen länderspezifischer
normen - z.b.die a-abweichung für deutschland von der en 1176 - aber auch die besonderen
vorschriften der österreichischen ökonormen (uz 28) sind bei bedarf ebenfalls zu
berücksichtigen.
liefernachweis: KIT kinder
design tharandt, pienner str. 20, 01737 tharandt, fax (0049) 035203-37562; e-mail:
kitspiel@aol.com |